Olympia Park

Bevor ich heute etwas unternehmen konnte musste ich mir mein Zugticket für die Weiterfahrt nach Xi’an besorgen. Als ich die Halle für die Ticketverkäufe gefunden habe, stand ich vor einem neuen Problem.

Internationaler Ticketschalter

Mein Chinesische ist noch nicht so gut, aber das rote Schild bedeutete wohl das der Schalter nicht besetzt ist - und das blieb auch so. Ich habe es dann an einem chinesischen Schalter gekauft und hoffe, dass es das Richtige ist. :)

Die Mischung machts

Den Olympia-Park finde ich sehr angenehm, es ist anscheinend erlaubt darin zu Zelten, deswegen sind jede Menge Familien da. Man muss aber den Park aber nicht weit verlassen, um wieder zwischen riesigen Gebäuden, Toren, Figuren und Statuen zu sein. Eine interessante Mischung.

Das Voglenest

Am Vogelnest vorbei…

Smog-Untergang

…bekomme ich auf der anderen Seite den Sonnenuntergang zu sehen. Der Smog lässts die Sonne allerdings etwas größer erscheinen.

Hutongs

Auf dem Rückweg verirre ich mich etwas beim Schlendern durch die Hutongs. Hier wird auch am Sonntag bis spät in die Nacht gearbeitet. Das Konzept von Wochenende ist einfach nicht bekannt.

Hostel Nachbar

Der Nachbar des Hostels (der Mann in der Mitte mit Hund) verdient sich mit dem Hostel eine goldene Nase. Er verkauft das Bier für 4 Yen statt für 20 Yen.

Apropos Hund: Im Hostel kann man mit seiner Geschichte von der Transsib-Fahrt nicht sonderlich beeindrucken. Die Hälfte fährt oder war in Nordkorea. Dort scheint Hundesuppe das Ding zu sein.

Verbotene Stadt: Erster Versuch

Der Eingang war mir zu voll

Als ich am Eingang stehe überlege ich mir es doch anderes. Ich probier’s nochmal unter der Woche gleich am morgen…

Eine Pagode im Zhongshan Park

…und mache mich erstmal auf in einen der Parks im Zentrum.

Übersicht vom Jingshan Park

Nach der Pause laufe ich auf die andere Seite der Verbotenen Stadt. Dort liegt am Ausgang ein Hügel, ebenfalls mit einem Park und verschaffe mir eine Übersicht.

Verrrückte Löwenfigur

Hier gibt es ebenfalls jede Menge Löwenfiguren, wie in der Mongolei. Allerdings hat der Verrückheitsgrad in den Augen zugenommen. :)

Interview mit Künstler

Auf dem Heimweg schaue ich noch in der Nationalgalerie vorbei. Zuerst zögere ich Fotos zumachen, doch dann stelle ich fest, ich bin in China und es scheint sowieso jedem egal zu sein. So komm ich dazu auch noch ein Foto vom Interview des aktuelle ausstellenden Künstlers zu bekommen.

Fahrt nach Beijing

Die Zugfahrt ist wieder zweiter Klasse, also mit jeder Menge Touristen im Zug. In meinem Abteil ist aber ein Chinese der auf dem Weg nach Hause ist und mir die ersten Grundzüge der Aussprache beibringen kann.

Ansonsten verläuft die Fahrt recht ruhig. Es gibt wenige Stopps. Die Zollkontrolle verläuft ohne Stress. Es müssen wieder die Läufer des Zugs getauscht werden, leider ist es diesmal nicht erlaubt auszusteigen. Da ich immer noch etwas erkältet bin bleib ich einfach im Zug liegen und verschlafe die Hälfte der Grenze.

Beijing überzeugt mich eigentlich ziemlich schnell. Viele haben gesagt es ist riesig und total versmogt. Schon die Einfahrt wirkt sehr ländlich, sauber und ruhig. Beijing ist nicht nur eine wirklich gute Fahrradstadt, sondern es sind auch alle Roller elektrisch und der Autoverkehr ist im Gegensatz zu Ulanbator wirklich gut geregelt und alle Straßen sind perfekt asphaltiert. Wahrscheinlich besser als der Großteil deutscher Städte.

Was mich aber am meisten irritiert, war der Unterschied beim Klo. Wahrscheinlich nur eine Umstellungssache. :)

Klo in der Mongolei

Hier ein Bild vom Klo in der Mongolei.

Klo in Beijing

Und hier das Bild vom Klo mit Dusche in Beijing.

Eingang zur Verbotenen Stadt bei Nacht

Zum Abschluss noch ein Foto aus der Stadt. Was mir auffällt, das es hier bereits um sieben dunkel ist.